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Wofür steht das barrierefreie Bauen eigentlich?
„Jeder Mensch kann alles was in seinem Wohn- und Lebensraum gestaltet und gebaut wird, betreten, befahren und selbständig, unabhängig und weitgehend ohne Hilfen benutzen!“ (in Anlehnung an Prof. Philippen 1992) oder kurz gesagt: „Niemand wird unnötigen Hindernissen ausgesetzt sein!“ Grundlage der Barrierefreiheit Grundlage der Barrierefreiheit sind die individuellen Bedürfnisse, d.h. auch auf Gewohnheiten und Vorlieben müssen sie nach dem Umbau nicht verzichten. Auch Funktionalität und Design lassen sich heute gut vereinbaren, weshalb kalte, unpersönliche Wohn- und Badezimmer mit Krankenhausflair sicherlich der Vergangenheit angehören.
Achten sie bei der Planung Ihrer Baumaßnahme darauf, dass für die Zukunft geplant wird. Der Umbau zu einer seniorengerechten Anwendung sollte ohne Probleme jederzeit möglich sein. Ihre Bedürfnisse und Anforderungen werden sich mit der Zeit sicherlich ändern. Wahrscheinlich wird sich Ihre körperliche Konstitution verändern, so dass tägliche Abläufe schwer fallen. Bei fachgerechter barrierefreier Planung werden viele Eventualitäten berücksichtigt, so dass sie möglichst nur einmal umbauen müssen! Das Ziel des barrierefreien Bauens: - Lebenslang zu Hause wohnen
- Nutzungsflexible Wohnung, die langfristig vermietbar ist
- Wertsteigerung der Immobilie
- Geborgenheit und Sicherheit zu Hause
- Kostengünstiger Wohnen als in einem Heim
Komfortsteigerung durch gezielte Planung
Im Bereich der Sanitärartikel reagiert der Markt mit „Universal Design“, dem Produktdesign für jeden Nutzer, unabhängig von Alter, Geschlecht und z.B. Körpergröße. Diese Produkte sind gekennzeichnet durch eine leichte Bedienung und einen hohen Nutzwert. So haben z.B. bodenebene Duschen, breite Zimmertüren und niedriger angeordnete Lichtschalter diesen hohen Nutzwert, da sie für Kinder, Senioren und Menschen mit Handicap gleichermaßen nutzbar sind. Weiterhin fallen diese Veränderungen nicht unangenehm auf, vereinfachen aber das tägliche Leben. Verstehen Sie die Barrierefreiheit als Chance, Ihr Eigenheim möglichst lange komfortabel nutzbar zu machen (Stichwort „Generationen Haus“) ! Bodenebene Dusche Stufenloser Zugang zur Dusche, damit keine Sturzunfälle entstehen können Dusche mit Rollstuhl nur nutzbar, wenn sie bodengleich ist Mindestabmessung seniorengerecht 120 x 120 cm (mit Rollstuhl 150 x 150 cm) Bewegungsraum vor der Dusche einplanen Ausstattung mit Duschsitz sorgt für Duschvergnügen
- Dusch-WC
Hub-WC Höhenverstellbarer Waschtisch Den Waschtisch im Sinne des Wortes als Tisch, d.h. im Sitzen benutzbar machen Waschtischhöhe individuell auf alle Nutzer einstellbar (Kinder und Erwachsene)
Generationen-Bad Nutzung des Badezimmers ohne Umbaumaßnahmen, nur durch Veränderung der Ausstattung. Dies wird möglich, da die Bedürfnisse von Kindern und Senioren ähnlich sind und entsprechende Veränderungen während der Planung frühzeitig berücksichtigt wurden.
Haltegriffe für sicheren Stand Links und rechts neben Waschtisch Links und rechts neben WC Als Winkelgriff in der Dusche Als Winkelgriff in der Badewanne Im Flurbereich zum Ankleiden Berücksichtigung der nachträglichen Montagemöglichkeit
Intelligente Raumgestaltung Beseitigung störender Schwellen Barrierefreie Küchen Handlaufsysteme für Treppen Tieferen Handlauf für Kinder Geeignete Profil- und Materialwahl Handlauf soll über Treppe hinausragen
Rutschsichere Bodenbeläge Rauchmelde-Systeme Gute Ausleuchtung der Zimmer Verhindern von Beleuchtungsunterschieden Geeignete Beleuchtungsstärken Keine Schlagschatten in der Wanne und an Stufenf
Zentrale Staubsauganlagen Kontrollierte Wohnungslüftung Behagliche Wärmeverteilung
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